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Konfirmation

 

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das ist schön.

 

Denn das ist ein großer Schritt Richtung Erwachsen-Sein. Früher endete mit der Konfirmation die Schul- und damit die Kinderzeit. Das ist heute zwar anders, aber trotzdem ist das Alter um die 14 für viele eine Zeit des Umbruchs. Die Konfirmandenzeit möchte dabei eine Hilfe sein.

Konfirmation ist Bestätigung, Bestätigung des eigenen Glaubens, Bestätigung des Angebots Gottes an uns Menschen, Bestätigung aber auch des Weges, den Eltern und Paten in der Taufe stellvertretend für ihr Kind eingeschlagen haben.

Wenn es auf die Konfirmandenzeit zugeht, stellen sich jedoch zunächst ganz andere, praktische Fragen:

 

Wie lange dauert die Konfirmandenzeit? Wann fängt sie an?  
Wie und wann muss ich mich anmelden?  
Wie verläuft die Konfirmandenzeit?  
Wann ist die Konfirmation?  
Welche Voraussetzungen muss ich mitbringen?  
Ich bin noch nicht getauft.  
Was ist bei Umzügen?  



Wie lange dauert die Konfirmandenzeit? Wann fängt Sie an?

Die Konfirmandenzeit dauert ca. 1 Jahr. Sie beginnt in unserer Kirchengemeinde meist am 2 Donnerstag nach den Sommerferien. Am Anfang steht dann kurz danach auch ein Gottesdienst zur Vorstellung der neuen Katechumenen und Katechumeninnen.

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Wie und wann muss ich mich anmelden?

Im Gemeindebrief und, so weit uns die Daten der Katechumen vorliegen, schriftlich zu der Anmeldung eingeladen. Wenn Ihr Kind 13 Jahre alt ist und in das 8 Schuljahr kommt, dann gehört es in der Regel zu der Gruppe der neuen Katechumenen. Abweichungen sind aber möglich und sollten mit dem Pfarrer, der Pfarrerin abgesprochen werden.

An Dokumenten benötigen Sie die Geburts- und die Taufurkunde (falls vorhanden) – am besten das Familienstammbuch, denn da ist normalerweise alles drin. Die Pfarrerin oder der Pfarrer erbitten dann den in der ersten Stunde verteilten Anmeldebogen, ausgefüllt und (von den Eltern) unterschrieben zurück. Das hat auch versicherungsrechtliche Gründe und ist unter anderem Voraussetzung für die Gewährung von Schulfreiheit bei Konfirmandenfahrten (dazu unten mehr). Umgekehrt bezeugt das auch, dass klar ist, was alles zur Konfirmandenzeit hinzugehört und dass es erforderlich ist, an allen Teilen der Konfirmandenzeit teilzunehmen.

Ähnlich wie bei anderen Amtshandlungen, (Kasualien) der Kirche (Taufen, Trauungen, Beerdigungen) ist in der Regel der Pfarrer oder die Pfarrerin zuständig, in dessen/deren Bezirk man wohnt, bzw. mit dem 1. Wohnsitz gemeldet ist.

Alles andere ist Vereinbarungssache.

Teilen Sie bitte rechtzeitig und am besten schon bei der Anmeldung etwaige Besonderheiten mit, zum Beispiel wenn Ihr Kind – was heute ja sehr verbreitet ist – an einer Allergie leidet.

Selbstverständlich ist die Dauer der Konfirmandenzeit und das Verfahren der Anmeldung in jeder Kirchengemeinde und manchmal sogar von Pfarrbezirk zu Pfarrbezirk ein wenig anders. Erkundigen Sie sich doch einfach beim zuständigen Pfarrer und beachten Sie die Informationen im Gemeindebrief.

Die Konfirmandenzeit ist ein Prozess, der eine bestimmte Zeit dauert und in verschiedenen Phasen verläuft. Deshalb ist es wichtig, dass alle an allen Phasen regelmäßig teilnehmen. Auch der Besuch des Gottesdienstes gehört dazu.

Wichtig ist dabei neben der Auseinandersetzung mit sich und seinem Glauben auch das Erleben innerhalb der Gruppe und dass eine Gemeinschaft entsteht. Dies gehört untrennbar mit zu den Erfahrungen hinzu, die die Konfirmandenzeit ausmachen.

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Wie verläuft die Konfirmandenzeit?

Die Konfirmandenzeit hat normalerweise mehrere Elemente:

Die wöchentliche Katechumenen / Konfirmandenstunde (der "klassische" Konfirmandenunterricht) – meistens donnerstags für die Konfirmanden. Dabei steht die Arbeit an christlichen Themen und biblischen Texten im Vordergrund.

Auch Konfirmandentage – z.B. samstags am Nachmittag können dazugehören. Dabei können umfangreichere Themen am Stück bearbeitet werden. Außerdem sind alle viel ausgeruhter als nach einem langen Schultag.

Konfirmandenfahrten – Wir machen meist eine Fahrt gegen Ende der Konfirmandenzeit an drei Tagen (Wenn dies nicht am Wochenende geschieht, gibt es dazu schulfrei).

Auch einen Ganztagsausflug machen wir ab und zu, z.B. zu diakonischen Einrichtungen.

Der sonntägliche Gottesdienstbesuch – möglichst regelmäßig, gehört dazu.

Man sollte ja wissen, worum es in der Kirche und im Gottesdienst geht und dazu muss man ihn kennen! Hin und wieder nehmen die Konfirmandinnen und Konfirmanden auch schon aktiv am Gottesdienst teil, indem sie Lesung oder Fürbittgebete übernehmen oder sich anderweitig im Gottesdienst einbringen.

Ein Vorstellungsgottesdienst, den die Konfirmandengruppe kurz vor der Konfirmation selbst erarbeitet und hält.

Sie stellt sich damit selbst vor und verantwortet Inhalte und Durchführung des Gottesdienstes eigenständig.

Ab und an zusätzlich verschiedene Aufgaben, die das “Konfirmandenamt” traditionellerweise mit sich bringt, z. B. Hilfe bei Kirche in den Altersheimen u.ä..

Schließlich gibt es auch (wenigstens einen) Abend mit den Eltern - meist im Zusammenhang mit der bevorstehenden Feier der Konfirmation.

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Wann ist die Konfirmation?

Die Konfirmation schließt die Konfirmandenzeit mit einem festlichen Gottesdienst ab. Anders als der Vorstellungsgottesdienst ist dies ein Gottesdienst für die Konfirmandinnen und Konfirmanden. Die Gemeinde feiert sie.

Im Zentrum steht die Einsegnung, die eigentliche Konfirmation. Die Konfirmandinnen und Konfirmanden knien dazu. Dabei wird auch der Konfirmationsspruch verlesen, den sie sich entweder vorher ausgesucht haben oder auf Wunsch von dem Pfarrer haben aussuchen lassen. Er steht auch auf der Urkunde, die sie anschließend erhalten.

Der Termin der Konfirmation ist von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich, meist im April oder im Mai.


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Welche Voraussetzungen muss ich mitbringen?

Die Voraussetzungen für die Konfirmandenzeit sind zunächst einmal:

Interesse an der Sache und an der Gemeinschaft mit anderen.

Selbstverständlich geht es um christliche Themen, um Traditionen und biblische Geschichten. Bei uns wird auch noch etwas auswendig gelernt (wobei das längst nicht mehr den Stellenwert hat wie früher).

Dazu gehören beispielsweise:

Glaubensbekenntnis, Vater Unser, 10 Gebote, Frage 1 des Heidelberger Katechismus, Psalm 23, einige Lieder und Bibelsprüche.

Oft ist es aber auch gerade das Verhalten innerhalb der Gruppe, der Umgang miteinander und mit anderen, das christliche Themen und Werte deutlich machen kann.

Die Bereitschaft, sich auf einen etwa einjährigen Prozess einzulassen.

Lehrreich und bewegend ist oft gerade die Entwicklung, die die Gruppe und auch die einzelnen innerhalb der Gruppe im Verlauf des Jahres durchmachen. Deshalb gehören alle die verschiedenen Teile der Konfirmandenzeit zusammen und es kann nur schwer etwas fehlen. Das bedeutet, dass während der Konfirmandenzeit andere Interessen und Beschäftigungen (z. B. Sportvereine) auch schon einmal zurückstehen müssen.

Spaß, Humor, Spontaneität und Kreativität.

Denn natürlich ist die Konfirmandenzeit keine bierernste Sache. Da wird auch gelacht, gescherzt, gesungen, gemalt, ...

Die – sozusagen – dinglichen Voraussetzungen sind: eine Lutherbibel (von 1984), ein Evangelisches Gesangbuch (EG, westfälisch - lippische Ausgabe), Heidelberger Katechismus und natürlich Hefter und Stifte usw.

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Ich bin noch nicht getauft.

Natürlich ist es kein Problem, wenn ein Konfirmand oder eine Konfirmandin noch nicht getauft ist. Das geschieht dann im Verlauf der Konfirmandenzeit, wann genau ist Vereinbarungssache. Immerhin ist das ja eine Gelegenheit, in der Konfirmandengruppe ausführlich über das Thema Taufe zu reden.

Die Konfirmandenzeit ist ohnehin ja auch als nachgeholter Taufunterricht anzusehen. Wenn die Taufe am Tag der Konfirmation stattfindet, ist deshalb die Konfirmation auch (im Grunde) überflüssig.

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Was ist bei Umzügen?

Umzüge sind immer eine bewegende Sache im Kreise der Familie. Da gibt es viel zu tun und reichlich Neues.

Neben dem Schulwechsel kann dadurch auch ein Wechsel der Konfirmandengruppe nötig werden. Der Pfarrer, die Pfarrerin stellt dann eine Bescheinigung über den bisherigen Besuch des Unterrichtes aus. Der Unterricht kann dann am Zuzugsort i. d. Regel ohne größeren bürokratischen Aufwand fortgesetzt werden.

Wie das geht, wann das sein kann und wie die Integration in eine schon bestehende Gruppe sein kann, das lässt sich alles in einem Gespräch mit der “neuen” zuständigen Pfarrerin bzw. Pfarrer klären.

Auch bei "Sonderfällen", beispielsweise für Kinder, die ein Internat besuchen, eine Behindertenschule etc. empfiehlt sich ein persönliches Gespräch mit dem zuständigen Pfarrer, der Pfarrerin

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