Evangelische Kirchengemeinde Gedern
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Kircheneintritt

 

Sie möchten der Kirche beitreten?

Dazu müssen Sie einige Formalitäten beachten.

Normalerweise haben Ihre Eltern dafür gesort, dass Sie zur evangelischen Kirche gehören.
Wenn Sie aus der Kirche austreten wollen, so ist das bedauerlich, aber zu respektieren.
Möchten Sie wieder zur evangelischen Kirche gehören freuen wir uns sehr.

 

Eintritt  
Wiedereintritt  
   

 

Eintritt

Wenn Sie noch einer anderen Konfession angehören, dann spricht man von einer Aufnahme in die evangelische Kirche, von einem Übertritt oder einer Konversion.

Dazu müssen Sie bei Ihrer Kirche zunächst den Austritt erklären. Das geschieht – jedenfalls bei unseren großen Kirchen – nicht im Pfarramt, sondern auf dem zuständigen Amtsgericht. Wenn Sie schon ausgetreten waren, entfällt der Gang zum Gericht natürlich, nur sollten Sie die Bescheinigung des Gerichts vorlegen können.
(Waren Sie vorher evangliesch, handelt es sich dann um einen Wiedereintritt)

Mit der erhaltenen Bescheinigung können Sie dann zum für Sie zuständigen evangelischen Pfarrer oder der Pfarrerin gehen und in einem formlosen Brief die Aufnahme beantragen. Zuständig ist die Kirchengemeinde, in deren Gebiet Sie polizeilich gemeldet sind. Wenn Sie einen anderen Pfarrer oder eine andere Pfarrerin kennen, können Sie getrost auch erst einmal dort nachfragen.

In der Regel wird die Pfarrerin oder der Pfarrer dann ein oder mehrere Gespräche mit Ihnen führen. Denn Sie müssen sich ja wenigstens in groben Zügen in den Besonderheiten der evangelischen Kirche auskennen, der sie beitreten wollen.

Die Aufnahme selbst kann dann im Gottesdienst stattfinden, aber auch im kleinen Kreis, beispielsweise nach dem Gottesdienst. Eine feste Liturgie gibt es dafür nicht; über die konkrete Gestaltung kann man aber auf alle Fälle reden.

Dieser Schritt setzt voraus, dass Sie bereits getauftes Mitglied einer christlichen Kirche sind. Normalerweise wird die Taufe von allen christlichen Kirchen gegenseitig anerkannt.

Wenn sie also nach gründlicher Überlegung von einer anderen Konfession übertreten (konvertieren) möchten, sollten Sie zunächst das Gespräch mit dem Pfarrer suchen, in dessen Bezirk Sie wohnen, bzw. konvertieren möchten. Er wird dann mit Ihnen alles Weitere besprechen.

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Wiedereintritt

Wenn Sie früher evangelisch und später ausgetreten waren, spricht man von einer Wiederaufnahme. Auch dazu müssen Sie sich mit der zuständigen Pfarrerin oder dem Pfarrer in Verbindung setzen und einen formlosen Antrag stellen.

Wer zuständig ist, erfährt man im Zweifel durch einen Blick in das örtliche Telefonbuch: Unter "Kirchen, evangelische" findet man sicher die richtige Nummer.

Auch bei einer Wiederaufnahme wird die Pfarrerin oder der Pfarrer ein Gespräch mit Ihnen führen. Es wird allerdings wohl anders verlaufen als bei einer Aufnahme, denn eine gewisse "evangelische Basis" ist ja vermutich durch die vorhergehende Mitgiledschaft gegeben. Andererseits werden wohl auch die Gründe für Austritt und Wiedereintritt zur Sprache kommen.

Die Wiederaufnahme selbst läuft im Prinzip genauso ab wie die Aufnahme (siehe oben).

Für Menschen, die noch nie Mitglied einer christlichen Kirche waren, gilt:

Die Taufe ist Voraussetzung für eine Aufnahme in die (evangelische) Kirche. Es ist zwar die Regel, dass in den großen christlichen Kirchen die Kinder getauft werden, aber Erwachsenentaufen sind durchaus auch etwas ganz Normales.

Über den Aufnahmeantrag / Wiederaufnahmeantrag entscheiden muss das Presbyterium (die Gemeindeleitung) der Kirchengemeinde, in deren Bereich man wohnt. Das ist die Regel. Wer aber eine besondere Bindung an eine andere als die Wohnsitzgemeinde hat und nach den örtlichen Verhältnissen auch dort am Gemeindeleben teilnehmen kann, kann als Ausnahmeregelung die Aufnahme auch in dieser "Wunschkirchengemeinde" beantragen. Besondere bürokratische Hindernisse gibt es dabei eigentlich nicht..

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