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Berichte im Kreisanzeiger vom 10.10.2012

 

Wolfgang Keller und Manfred Hofmann seit 1992 im Amt

(Bericht aus dem Kreisanzeiger vom:

10.10.2012 – SCHOTTEN

Schottener Dekan und sein Stellvertreter für 20 Jahre an der Spitze des Dekanats gewürdigt - Wolfgang Breitsprecher geht demnächst in den Ruhestand

 

(red). Gerade einmal sieben Jahre hatte Pfarrer Wolfgang Keller seinen Gemeindedienst in Rudingshain versehen, als er 1992 im Alter von 36 Jahren zum Dekan im Dekanat Schotten gewählt wurde. Seitdem ist er ununterbrochen im Amt. Grund genug, diese „runde Zahl“ im Rahmen der Herbstsynode des Dekanats Schotten zu würdigen.

Nachdem zu Beginn der Herbstsynode Dekan Wolfgang Keller und Dekanatskirchenmusiker Kiwon Lee die Kirchenparlamentarier in der Liebfrauenkirche auf die Tagung eingestimmt hatten, konnte Präses Hans Otto Zimmermann zahlreiche Gäste im Dietrich-Bonhoeffer-Haus begrüßen. Neben Propst Matthias Schmidt waren unter anderem Dekanin Sabine Bertram-Schäfer und Präses Dietmar Patt aus Büdingen, Niddas Präses Gerhard Wolf und Öffentlichkeitsreferent Gert Holle erschienen, um ihrem langjährigen Kollegen und Mitstreiter im geschäftsführenden Ausschuss der drei Dekanate Büdingen, Nidda und Schotten die Ehre zu erweisen

 

Propst Matthias Schmidt (rechts) gratulierte Dekan Wolfgang Keller
 und Pfarrer Manfred Hofmann (links) zur 20-jährigen Amtsführung. Foto: red

 

 

„Als Sie damals ihr Amt antraten, gab es keine großen Gestaltungsspielräume für einen Dekan“, erinnerte Propst Matthias Schmidt in seiner Laudatio. „Da passten die Akten des Dekanats quasi in einen Wäschekorb. Mit der Stärkung der Regionalstruktur ab dem Jahr 2000 habe sich das Amt jedoch verändert, weitere Aufgaben seien hinzugekommen, neue Mitarbeiter mussten begleitet und geführt werden. „Sie haben es stets verstanden, die Menschen in den Gemeinden und im Dekanat zu ermutigen und Sie sind auch jetzt bereit, im Angesicht des demografischen Wandels neue Wege der Zusammenarbeit mit den Nachbardekanaten zu gehen.“

 

Als einer der dienstältesten Dekane in der Landeskirche habe Dekan Keller sich stets auf seine Mitarbeiter im Dekanatsbüro und auf seine Kollegen im Pfarrdienst verlassen können. Propst Schmidt hob zudem Kellers Engagement in der Zweckverbandsversammlung der Diakoniestation Vogelsberg hervor, deren Vorsitzender er seit 1990 ist.

 

Seinen Dank richtete er besonders an Pfarrer Manfred Hofmann aus Ulrichstein, der nunmehr seit ebenfalls 20 Jahren als Kellers Stellvertreter fungiere. „Sie beide bilden ein gut eingespieltes Team.“ Wie selten ein solches Jubiläum gefeiert werde, sei Propst Schmidt klar geworden, als er auf seine Anfrage bei der Kirchenverwaltung nach einer entsprechenden Urkunde nur ein Achselzucken geerntet habe. „20 Jahre Dekan - das ist schon etwas ganz Außergewöhnliches“, betonte er, als er den Jubilaren kleine Geschenke überreichte. Den guten Wünschen schloss sich Präses Hans Otto Zimmermann für den Synodalvorstand an. Für die Pfarrerkollegen übergab Manfred Hofmann ein ganz spezielles Geschenk: Einen Basaltstein mit einem Hammer, sowie etwas Essbares. „Der Stein steht für das Dekanat. Mit dem Hammer kannst Du es nach Deinen Vorstellungen gestalten. Und damit Du die Kraft nicht verlierst, haben wir Dir noch Proviant eingepackt.“

 

Neben der Freude über die Ehrung der beiden Jubilare mischte sich auch ein wenig Wehmut, als Dekan Keller dem langjährigen stellvertretenden Leiter der Regionalverwaltung Wetterau seinen Dank aussprach. „Lieber Herr Breitsprecher, obwohl sie noch so jugendlich aussehen, werden Sie am 9. November im Rahmen eines Gottesdienstes in Nidda in den Ruhestand verabschiedet. Viele Jahre sind Sie so etwas wie ein Fels in der Brandung gewesen, bei kniffligen Finanzfragen wussten sie stets Rat. Wir bedauern, dass sie jetzt gehen. Eine Ära geht zu Ende.“ Während der Überreichung eines Geschenkes sprach Keller seine Hoffnung aus, dass Wolfgang Breitsprecher auch weiterhin der Kirche ehrenamtlich verbunden bleibt.

 

 

 

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