Evangelische Kirchengemeinde Gedern
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Kirchenbrand 2004

 

Zum Festgottesdienst kann die Orgel wohl doch spielen.

 

An der Sanierung der Gederner Kirche beteiligte Handwerker spendeten 2.200 Euro für die Reparatur des beim Großbrand beschädigten Instruments

 

 

GEDERN (wk). Freude stand am Freitag dem Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde in Gedern ins Gesicht geschrieben, nachdem er mit Vertretern der Firma gesprochen hatte, die die Orgel in der Kirche saniert. So wie es derzeit aussieht, wird der Festgottesdienst zum Abschluss der Sanierungsarbeiten wohl doch vom Orgelspiel begleitet werden können, berichtete Kurt Johann.

 

Die Sanierung des Instruments ist nach dem verheerenden Brand in dem Gotteshaus am Abend des 16. Oktober vergangenen Jahres notwendig geworden. Das Feuer hatte auch in der Orgel seine Spuren hinterlassen. Ein Kostenfaktor, der immerhin fast zehn Prozent der Gesamtschadenssumme von über 500 000 Euro ausmacht.

 

Am kommenden Sonntag, 20. März, will die Kirchengemeinde mit einem Festgottesdienst wieder in ihr Gotteshaus heimkehren, erzählte Johann. Dies sei nur aufgrund der hervorragenden Arbeit der an der Renovierung beteiligten Handwerker möglich gewesen, unterstrich der Pfarrer. Dies könne er nur bestätigen, ließ der an der Sanierung beteiligte Architekt Reinhold Melzer wissen. Die Professionalität, mit der die Firmenvertreter, die fast ausschließlich aus dem hiesigen Raum kommen, die Arbeit innerhalb weniger Monate zur Zufriedenheit aller fertig gestellt haben, sei enorm.

 

Wenige Tage vor dem Widereinzug in die Kirche hatte Johann aber noch einmal Grund, sich zu freuen, denn die am Aufbau der Kirche beteiligten Gederner Handwerksfirmen Schreinerei Gerhardt, Zimmerei Ladner, Baudekoration Landmann, Farben Diehl, Schreinerei Möstl, Stahlbau Beyer und Thomas Triesch übergaben am Freitag eine Spende für die Sanierung der Orgel.

 

 

 

Der Scheck von 2.200 Euro füllt das Spendenkonto. Auf diesem Konto sind inzwischen Spenden aus der Bevölkerung und von Firmen in Höhe von weit über 40.000 Euro eingegangen.

 

Dass sich dabei auch die am Bau eingesetzten Handwerksbetriebe beteiligen, sei einfach hervorragend. Für Kurt Johann ein weiterer Beleg für die Verbundenheit der Bevölkerung mit ihrer Kirche. Trotzdem werde die Summe noch nicht ausreichen, um alle Kosten für die aufgrund des Brandes notwendige Renovierung abzudecken. Ein Kraftakt, der noch erheblichen Zeit- und Geldaufwand erfordere, führte Johann aus.

 

Weitere finanzielle Zuwendungen zur Unterstützung der Sanierung können unter dem Kennwort „Orgelhilfe“, auf Wunsch mit Spendenbescheinigung, auf folgendes Konto der Kirche überwiesen werden. Volksbank Büdingen, Kontonummer 40005110 Bankleitzahl 5076133.

 

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