Evangelische Kirchengemeinde Gedern
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Kirchenbrand 2004

 

Spendenaktion für eine guten Zweck

 

Evangelische Kirche in Gedern benötigt Hilfe – Unsere Leser können auch durch kleine Geldbeträge helfen.

 

GEDERN (mig/wk). Was auf einer langen Tradition beruht, soll auch in diesem Jahr seine Fortsetzung finden: Der Kreis-Anzeiger unterstützt seit geraumer Zeit zu Weihnachten die Spendenaufrufe für soziale Einrichtungen im Ostkreis. Diesmal soll die evangelische Kirche in Gedern, die bekanntlich durch einen Brand schwer geschädigt worden ist, im Mittelpunkt des sozialen Engagements stehen. Zahlreiche Anrufe aus unserer Leserschaft haben die Redaktion bestärkt, diese kirchliche Einrichtung auszuwählen. Sowohl Pfarrer Kurt Johann als auch der Vorsitzende des Kirchenvorstands Horst Kissel waren von dieser Idee sofort begeistert. Auch sie wiesen noch einmal darauf hin, dass das Dilemma in diesem Fall die beschädigte Orgel in der Kirche ist. Der Schaden an dem Instrument ist größer als vermutet. Erst Tage nach dem Brand stellte sich bei einer genauen Untersuchung der Orgel heraus, dass der gesamte Rauch des Feuers durch Blasebalg und Pfeifenwerk gezogen war, bevor er über die angeschlossenen Luftschächte der Orgel im Turm entweichen konnte. Die dabei entstandene Hitzeentwicklung sowie Rauch und Ruß haben dem Instrument erheblich zugesetzt. Ein Kostenfaktor, der mit etwa 15 Prozent der bisherigen Summe des Gesamtschadens des Kirchenbrandes von rund 400 000 Euro zu Buche schlägt.

 

Für Johann und Kissel steht inzwischen fest, dass die Kosten für die Instandsetzung des Instrumentes von insgesamt etwa 60.000 Euro nur zum Teil von der Versicherung abgedeckt werden. „Wir müssen leider rund 20.000 Euro selber tragen stellt Kissel unumwunden fest. Dieses Geld hofft man, durch Spenden aufbringen zu können.

 

Daher freute sich Pfarrer Johann diese Woche über den Besuch seines katholischen Amtskollegen, August Jakob Schmitz, zusammen mit dessen Gemeindereferentin Cornelia Wagner und dem Mitglied des Pfarrgemeinderates Helene Lutz. Das Trio hatte eine Spende von 400 Euro dabei, gesammelt beim Adventskaffee der katholischen St. Petrus Gemeinde in Gedern. Johann konnte bei dieser Gelegenheit darauf hinweisen, dass auch der Bastelkreis der evangelischen Kirche Geld gesammelt habe und über 500 Euro für die Orgelsanierung beisteuern konnte. Der Kreis-Anzeiger hat sich daher dazu entschlossen, seine Leser darum zu bitten, der evangelischen Kirchengemeinde in Gedern bei der Finanzierung der Reparatur des Instrumentes unter die Arme zu greifen. Wir sprechen auch jene Firmen an, die gerade zu Weihnachten oder zum Jahreswechsel Spenden an soziale Einrichtungen vornehmen wollen. Unter dem Kennwort „Orgelhilfe“ können finanzielle Zuwendungen auf Wunsch mit Spenden-Bescheinigung auf folgendes Konto der Kirche überwiesen werden:

 

Volksbank Büdingen, Kontonummer 40005110 (Bankleitzahl 50761333)

 

 

Diese dreiköpfige „Delegation“ der katholischen Kirche in Gedern entpuppte sich bereits als vorbildliches Spendenteam: Pfarrer August Jakob Schmitz, Gemeindereferentin Cornelia Wagner und Pfarrgemeinderatsmitglied Helene Lutz übergeben Pfarrer Kurt Johann (links) 400 Euro für die Sanierung der Orgel, im Bild aufgenommen nach dem Brand.

 

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