Evangelische Kirchengemeinde Gedern
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Kreisanzeiger vom 06.11.2013

 

 

Bei Eröffnung kräftiges Gotteslob zu vernehmen

 

 

 

KIRCHENMUSIKTAGE 2013

Barbara Müller und Kiwon Lee mit vielen Aktiven im Einsatz

 

„Dich loben in Zeit und Ewigkeit“ lautet das Motto der Kirchenmusiktage 2013 in den Dekanaten Büdingen, Nidda und Schotten. Ein kräftiges „Gotteslob der Generationen“ klang denn auch beim Eröffnungsgottesdienst durch Gederns voll besetzte evangelische Kirche, die jüngesten Ausführenden waren im Grundschul-, die ältesten im Seniorenalter. Neben den Kirchenchören der Dekanate Büdingen, Nidda und Schotten, einer Flötengruppe aus Schotten, Gedern und Büdingen und Mitgliedern der Posaunenchöre Schotten, Ulfa, Wallernhausen, Düdelsheim, Ortenberg, Langenbergheim sowie Eichelsachsen/Wingershausen wirkte ein kleines Streicherensemble mit: Gabi Torp-Biladama und Steffi Kleta (Violinen) sowie Anita Klein (Cello). Die Gesamtleitung hatten die Dekanatskirchenmusiker Barbara Müller (Büdingen) und Kiwon Lee( Schotten), Letzterer spielte die Truhenorgel.

Begonnen wurde vierstimmig „Du sei bei uns, in unserer Mitte“, wie denn etliche Chorsätze aus dem Tagzeitenbuch des EKHN-Zentrums Verkündigung gesungen wurden. Die Liturgie gestalteten die Pfarrer Volker Truschel (Büdingen) und Martin Jung (Einartshausen/Gonterskirchen). „Wir haben diese Tage bewusst mit einem Gottesdienst begonnen“ meinte Dekan Wolfgang Keller auch namens seiner Büdinger Amtskollegin Sabine Bertram-Schäfer und begrüßte unter den Teilnehmern Landeskirchenmusikdirektorin Christa Kirschbaum und Landesposaunenwart Albert Wanner, der die Bläser dirigierte. Keller dankte allen Ausführenden und erinnerte an die Mitwirkung Daniela Brinkmanns, inzwischen bei einer anderen Landeskirche, in der Vorbereitung.

Aus Johann Ludwig Bachs Kantate „Die mit Tränen säen“ sang eine zwölfköpfige Gruppe mit Streicherbegleitung den Eingangschor. Dem im Wechsel gesprochenen Psalm 126 folgte dann eine zeitgenössische Komposition „Im Jubel ernten, die mit Tränen säen“. Dabei fiel die feine Textausdeutung auf: das verhaltene „Wie Träumende werden wir sein“, das rhythmisch-lebhafte „Schritte finden, Schritte gehen ins neue Land“. Differenzierte musikalische Ausgestaltung war ein Merkmal dieses Gottesdienstes, so wechselten Sängerinnen und Sänger bei den Kyrie-Rufen im Gebet. Bläser und Chöre stimmten die machtvollste Komposition des Abends an, Johann Sebastian Bachs „Gloria sei Dir gesungen“.

Dem jubelnd-festlichen Eindruck konnte sich kein Zuhörer entziehen. Dem Kollektengebet ließen Singstimmen und Instrumente ebenfalls im Wechsel den Liedsatz „Ein neuer Himmel, eine neue Erde“ folgen. Die Vision einer Welt in Frieden und Gerechtigkeit klang auch in „Es kommt die Zeit, da Träume sich erfüllen“ an. In ihrer Predigt ging Pfarrerin Ina Johanne Petermann vom Danklied Moses und Miriams nach dem rettenden Durchzug durch das Schilfmeer aus. Sie griff das Motto auf: „Dir singen in Zeit und Ewigkeit“ – mit dieser uns geschenkten Fähigkeit könnten wir Menschen Freude, Gedenken, Klage, Reue, Gottvertrauen ausdrücken und in den vielfältigen Klang der Schöpfung einstimmen.

„Ein Vorgeschmack der Ewigkeit ist heute hier zu erleben“ – nach einem Zwischenspiel der Flöten sprach Christa Kirschbaum ein Grußwort und lud mit dem Frage-Lied „Himmelsau, licht und blau“ alle zu einem lebhaften Wechselgesang ein. „Gott, ich will dich preisen“ sangen die Chöre zwischen den einzelnen Abschnitten des Fürbittengebets. Mit dem Vaterunser und dem Liedsatz „Gib Frieden, Gott, erfülle mich“ schloss der Gottesdienst, der mehr war als nur eine festliche Eröffnung: die neu erarbeiteten Lieder werden in den Gemeindegottesdiensten, etwa am Ewigkeitssonntag, wohl oft zu hören sein.

 

Kräftiges „Gotteslob der Generationen“ beim Eröffnungsgottesdienst der Kirchenmusiktage. Fotos: Maresch

 

 

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