Evangelische Kirchengemeinde Gedern
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Berichte im Kreisanzeiger vom 25.02.2006

 

Gedanken zum Sonntag

 

Der wahre Sinn der Fasenacht

 

Von Pfarrer Kurt Johann

Nun gibt's ne Andacht, eine feine

weil ich sie heute für euch reime.

Grund ist, warum ich dieses wage

dass nun beginnen tolle Tage.

 

Gut, mancher Fromme mag sich denken

„Das könnte der sich heut auch schenken

die Kirche muss was Ernstes sein

da passt Humor so gar nicht rein.“

 

Nur wird dabei nicht recht bedacht

der wahre Sinn der Fasenacht.

denn nach den wirklich tollen Tagen

soll Mann und Frau das Fasten wagen.

 

Aschermittwoch ist nicht weit

und dann beginnt die Fastenzeit.

da soll der Mensch sich mal einschränken

und sieben Wochen lang bedenken

was in dem Leben, das er lebt

so hie und da daneben geht.

 

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier

gewöhnlich trinkt er zuviel Bier

er raucht und ist ein guter Esser

das Leben wird so gar nicht besser

Ich weiß, warum ich dieses schreibe

man sieht´s mir an, am dicken Leibe.

 

Drum ist am Mittwoch nichts vorbei

im Gegenteil – ich bin dabei

mal über mich gut nachzudenken

wohin ich will mein Leben lenken.

Auch schön wär durchaus dieser Sinn

dass ich mal wieder schlanker bin.

 

Die Fastenzeit, die will uns geben

den Rat, wie wir bewusster Leben

wenn du und dein Freund macht noch mit

dann sind wir doch ja schon zu dritt

 

Nun lasst uns also fröhlich sein

zur Fasenacht bei Bier und Wein

danach aber ihr lieben Leut´

sind wir dabei zur Fastenzeit.

 

Helau sag ich zu tollen Tagen

zur Fastenzeit heißt´s wieder Amen

bis Ostern, wenn die Glocken klingen

dann heißt es Halleluja singen.

 

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