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Berichte im Kreisanzeiger vom 25.05.2004

 

Die Liebe Gottes als Rückhalt verheißen

Festlicher Einführungsgottesdienst als Synodalvorstände der Dekanie Büdingen, Nidda und Schotten in der Marienkirche

 

Kreisanzeiger vom 25.05.2004

 

Büdingen, (co) In einem feierlichen Gottesdienst mit Abendmahl wurden am Sonntagabend in der Marienkirche Büdingen die Synodalvorstände der Dekanate Büdingen, Nidda und Schotten offiziell in ihr Amt eingeführt. Die Vorstände sind bereits seit März gewählt und haben inzwischen ihre Arbeit bereits aufgenommen. Zelebriert wurde der Gottesdienst von den drei Dekanen Markus Christ (Büdingen), Manfred Patzelt (Nidda) und Wolfgang Keller (Schotten).

 

Diese drei Dekanate sind in einer Arbeitsgemeinschaft verbunden. Den von der Evangelischen Landeskirche Hessen und Nassau (EKHN) in neuer Reformgesetzgebung geforderten Zusammenschluss von Dekanaten haben diese drei bislang so gelöst. Deshalb habe sich auch die gemeinsame Feier zur Amtseinführung angeboten, erläuterte Christ. der in Büdingen das Dekanatsamt derzeit kommissarisch ausübt. Zum Dekanatsvorstand (DSV) Büdingen gehören weiterhin Vorsitzender (Präses) Hartmut Kinzer, Altenstadt; Dietmar Patt, Ortenberg; Joachim Wolf, Rommelhausen; Christiane Scholz, Stockheim; Norbert Kliehm, Höchst; Pfarrerin Renate Schubert, Hainchen und Pfarrern Christa Schubert-Jung, Düdeisheim.

 

Den DSV Nidda bilden Dekan Pfarrer Manfred Patzelt, Hirzenhain; Präses Gerhard Wolf, Nidda; Alfred Döll, Borsdorf; Gunther Fleischhauer, Bisses; Inge Moritz, Hirzenhain; Jo Kipper, Wallernhausen; Pfarrern Regine Jünger, Schwickartshausen; Pfarrern Sabine Bergmann-Schäfer, Dauernheim und Pfarrer Hans-Jörg Wahl, Gettenau.

 

Zum DSV Schotten gehören Dekan Wolfgang Keller, Schotten; Vorsitzende (Präsida) Renate Hänneke, Schotten; Astrid Sauerwein, Gedern; Marlies Neumann, Schotten; Eleonore Wegner, Schotten; Wilhelm Lenz, Schotten; Pfarrer Frank Eckhardt, Breungeshain; Pfarrer Kurt Johann, Gedern und Pfarrer Manfred Hof­mann, Ulrichstein.

 

Die Predigt des Festgottesdienstes stell   ten die Geistlichen unter das Bibelwort des Ersten Korintherbriefes: „Nun aber bleibet Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei: am größten aber unter diesen ist die Liebe“. Jeder der drei Dekane sprach zu einem der drei Begriffe. Dabei wurde auch deutliche, dass das Aufgabenfeld der Dekanatssynodalvorstände umfangreicher geworden ist. Den DSVs hat die Kirchenleitung in ihren Reformbestrebungen mehr Entscheidungsbefugnis überlassen, die bislang in ihren Händen lag. Was für die Frauen und Männer - haupt- wie ehrenamtliche - auch mehr Verantwortung bedeutet. Die Umstrukturierung der Kirche in Hessen-Nassau, die auch eine Vergrößerung der Pfarrstellen vorsieht, birgt auch reichlich Konfliktstoff. Zu den Aufgaben gehören vorrangig die Verwaltung, Leitung und Betreuung der Gemeinden des jeweiligen Dekanates. Darüber hinaus werden nun auch noch eine intensivere Strukturierung und genauere inhaltliche Vorgaben erwartet, da das Gremium Ansprechpartner für alle Kirchengemeinden sein soll. Dem Gottesdienst mit viel Gesang, den die drei Kantoren der Dekanate, Barbara Müller (Büdingen), Christian Richter (Nidda) und Michael Merkel (Schotten), hatten die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes übernommen. Zu den Ehrengästen gehörten Wolfgang Ernst Fürst zu Ysenburg und Büdingen, Stadtverordnetenvorsteher Siegfried Müller und Bürgermeister Erich Spamer. Im Anschluss an den Gottesdienst bot ein kleines, feines Buffet im Chorraum der Marienkirche allen Teilnehmern Gelegenheit zum Kennen lernen und zum Vertiefen von Bekanntschaften.

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