Evangelische Kirchengemeinde Gedern
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Berichte im Kreisanzeiger vom 04.10.2003

 

Bronzeplakette an der Kirche erinnert an Eleonore Fürstin Reuss

Kulturkreis und evangelische Kirchengemeinde gedachten einer berühmten Tochter der Stadt.

Gedenkstein Eleonore Reuss

 

Sie wurde 1835 in Gedern geboren und ist dort immer noch unvergessen: Eleonore Fürstin Reuss. Bei vielen Beerdigungen wünschen sich die Trauernden, dass ihr Lied: “Ich bin durch die Welt gegangen“ gesungen wird. So kam es zu der erfreulichen Zusammenarbeit zwischen dem Geburtsort Gedern und Eleonores späterer Lebensstation Jänkendorf (Oberlausitz ) und zum großen Festvortrag im Wappensaal . Doch zuvor hatten etliche Gederner Mitglieder des Geschichtskreise die Gastfreundschaft der Jänkendorfer genossen, an der großen Festwoche dort teilgenommen, an der auch Heinrich V. Reuss, ein Nachkomme Eleonores, beteiligt. War. Ein Gedenkstein wurde enthüllt, Kränze niedergelegt, eine Ausstellung mit Lebenszeugnissen, Texten und einem Heimatfilm eröffnet. Es gab ein Konzert, bei dem Lieder eines anderen Enkels, des Komponisten Heinrich XXIV. Reuss, erklangen. Die Sozialstation Jänkendorf, der eine kirchlich finanziert Kurzzeitpflegestation angegliedert ist, bekam den Namen der Liederdichterin.

 

Gerne nahm jetzt anlässlich ihres 100. Todestages der Gederner Kirchenvorstand die Anregung des Geschichtskreises auf, einen Festgottesdienst zu feiern und mit einer Gedenktafel an der Kirche an Eleonore zu erinnern. In seiner Predigt vollzog Pfarrer Kurt Johann ihre Lebensstationen nach. Er bezog ihre Verse ein, die Pfarrer Detlef Maresch sprach und die der Posaunenchor spielte. „Eleonore Fürstin Reuss rührt mit ihren Worten bis heute die Herzen der Menschen Es ist würdig und recht, dass wir ihre zum 100. Todestag auf besondere Weise gedenken. Wir finden in ihren Worten unsere Trauer wieder, gebe Gott, dass wir in ihnen auch die Hoffnung finden, die wir brauchen wie die Luft zum Atmen“, sagte Pfarrer Johann.

 

Ilja Schmidt und Charlotte Kazcorek lasen Texte der Liederdichterin.

 

Nach dem Gottesdienst spielte der Posaunenchor eine ganz besondere Feier ein: die Enthüllung einer Bronzeplakette mit Eleonores Bild, angebracht an der Kirchenwand neben dem Haupteingang in der Gederner Straße. Geschichtskreisvorsitzender Harald Warnat freute sich, das auch Hermann Schmidt, der bei Buderus Kunstguss die Plakette hergestellt hatte, anwesend war. Der vorsitzende dankte dem Kirchenvorstand für die Unterstützung diese Projektes.

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